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Buch, 280 Seiten
Best.-Nr.: 1854-0

Klos, Jeannine; Pütz, Anne

Übermorgen Sonnenschein

Als mein Baby vertauscht wurde

Jeannine Klos hat den Albtraum jeder Mutter erlebt: Zwei Tage nach der Geburt legte man ihr ein fremdes Baby in den Arm, doch niemand glaube ihr.

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Jeannine Klos hat den Albtraum jeder Mutter erlebt: Zwei Tage nach der Geburt ihrer Tochter legte man ihr ein fremdes Baby in den Arm, und als sie sagte: "Das ist nicht mein Kind!", glaubte ihr niemand. Sie zweifelte, fragte nach, beharrte - und ließ sich schließlich doch überzeugen. Sie nahm das Kind an, stillte es, wenn es hungrig war, tröstete es, wenn es weinte, wiegte es in den Schlaf, wenn es müde war, und begann es zu lieben. Doch sechs Monate später bewahrheitete sich ihre Angst...

Jeannine Klos erlebte 2007 etwas Tragisches, das sie in einem Erfahrungsbericht aufgeschrieben hat. Zwei Tage nach der Geburt wurde das Armbändchen ihrer Tochter mit dem eines anderen Kindes vertauscht. Obwohl sie den Schwestern sagte, dass dies nicht ihr Kind sei, glaubte ihr niemand. Sie nahm das fremde Mädchen mit nach Hause und erfuhr erst ein halbes Jahr später, dass ihr eigenes Kind bei einer Teenagermutter gelandet war. Die Gefühle, die sie in der kommenden, schweren Zeit überkamen, sind kaum vorstellbar. Welches Kind muss/darf/will sie nun dem anderen vorziehen? Ging es ihrem Kind im ersten Halbjahr gut? Kann sie das Kind, das sie sechs Monate lang als ihr eigenes geliebt hat, in eine andere (in seine) Familie geben? Auch die Auswirkungen auf die Familie werden deutlich. Jeannine Klos und ihr Ehemann erlebten Monate voller Verzweiflung und starkem psychischem Stress.
Da ich das Buch als Mutter gelesen habe, wühlt mich der Rückblick auf das Gelesene noch sehr auf. Vor allem die Stelle, als sie die Kinder dann tauschten, ging mir unter die Haut. Es hat mich sehr beeindruckt, dass es Jeannine Klos und ihrer Co-Autorin Anne Pütz gelungen ist, einen Schreibstil zu finden, der mitreißt und mitfühlen lässt, aber nicht übermäßig sentimental oder bemüht reißerisch ist. An manchen Stellen spürt man den Einfluss der Co-Autorin. Zum Beispiel hätte ich die Vorahnung dieses Dramas nicht zum Aufbau eines Spannungsbogens genutzt. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass dies für mich eines der einprägsamsten Bücher der letzten Zeit ist. Bedeutsam nach allem, was Jeannine Klos durchgemacht hat, ist die Tatsache, dass sie dieses Buch nicht zum Anklagen nutzt. Sie zeigt sogar Mitgefühl für die KlinikmitarbeiterInnen. Und auch die junge Mutter, bei der ihre Tochter lebte, wird nicht ungerecht angegriffen. Obwohl sie das Kind ganz anders aufzog, als es die leibliche Mutter getan hätte. Natürlich übt sie Kritik daran, doch sie bleibt fair. Die Motivation war es wirklich, diese Erfahrung mit anderen Menschen zu teilen und nicht Rache zu üben.

DHZ 7/2014
Verlag: Bastei Lübbe AG
Produktart: Buch
Bundtyp: Paperback
Format: 18,6 x 12,5 cm
Seiten: 280
Auflage: 3. Auflage 2013
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 9783404607495
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