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Buch
Best.-Nr.: 1833-0

Bolten, Margarete; Möhler, Eva; von Gontard, Alexander

Psychische Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter

Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen

Säuglinge und Kleinkinder, die exzessiv schreien, quengeln und Probleme mit dem Schlafen und Essen haben, können Eltern an ihre Belastungsgrenzen bringen.

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Der Leitfaden stellt praxisorientiert Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter dar und gibt konkrete Hinweise für ihre Anwendung in der klinischen Praxis. Nach einem kurzen Überblick über Entwicklungspsychologische Grundlagen des Schreiens, Schlafens und Essens, wird der derzeitige Forschungsstand zu Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten von kindlichen Problemen mit dem Schreien, Schlafen und Füttern vermittelt. Das konkrete Vorgehen bei der Diagnostik und Therapie der einzelnen Störungsbilder wird dargestellt. Durch die Bereitstellung zahlreicher Materialien für den diagnostischen und therapeutischen Prozess sowie verschiedener Fallbeispiele soll die Umsetzung der Leitlinien im klinischen Alltag erleichtert werden.

Band 17 aus der Reihe „Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie“ befasst sich mit den Themen exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen. Es soll praxisorientiert Leitlinien für den Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern, die sehr viel schreien, quengeln oder Probleme mit dem Essen und Schlafen haben, anbieten und so die Diagnose und Therapie im klinischen Alltag erleichtern. Auf jeden Fall ist es richtig, dass Eltern, die an ihre persönlichen Belastungsgrenzen geraten, Hilfe benötigen. Wie man diesen schwierigen Verhaltensweisen begegnet, ist aber eine andere Sache. Vieles, was durchaus normal ist, wird hier pathologisiert, weshalb Eltern diesen Leitfaden lieber nicht lesen sollten. So wird behauptet, dass Säuglinge nach sechs Monaten nachts keine Nahrung mehr bräuchten. Weiterhin wird das Stillen auf die reine Nahrungsaufnahme reduziert und der Schnuller zur Befriedigung des natürlichen Saugbedürfnisses präferiert. Die Gewöhnung von Kindern an Übergangsobjekte wird empfohlen und die Ferbermethode als „Goldstandard“ auch für Säuglinge unter acht Monaten bewertet. Time-out-Prozeduren werden beispielsweise bei unerwünschtem Essverhalten eingesetzt, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Lediglich das Pucken als alternative Therapiemöglichkeit wird angesprochen. Ansätze aus dem Attachment Parenting, dem einfühlsamen Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes, wie zum Beispiel häufiges Tragen am Körper, was sich positiv auf die Schreidauer von Säuglingen auswirkt, werden nicht besprochen oder in die Kategorie „maladaptives elterliches Verhalten“ eingeordnet.
Mein Fazit: Hier wird nicht aus der Sicht des Kindes geschaut, vielmehr sollen sich schon kleine Kinder möglichst frühzeitig an den Rhythmen der Erwachsenen orientieren und Verhaltensweisen anpassen, was zwangsläufig zu Kollisionen führen muss. Eltern, die aber die natürlichen Bedürfnisse von Säuglingen und Kindern kennen, fühlen sich nicht so leicht von Kindern mit starken Bedürfnissen überrollt und können gestärkt ihre Elternrolle wahrnehmen.

DHZ 3/2014

Produktart: Buch
ISBN: 9783801723736
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