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Buch, 28 Seiten
Best.-Nr.: 10028-0

Sandra Schindler, Sandra Seiffart

Der kleine Milchvampir

Wie Milchvampire und Mütter einander sanft loslassen können, zeigt dieses liebevoll illustrierte (Vor)lesebuch für Kinder.

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Der kleine Milchvampir ist ein aufgewecktes, lebensfrohes Kind, das es kaum erwarten kann, die Welt zu entdecken. Er will all das tun, was seine Schwester auch tut. Zum Beispiel bei Oma und Opa übernachten. Aber wie soll er das schaffen? Er braucht doch seine Milch. Und die hat nur Mama. Mama kann zwar nicht zaubern, aber sie hat trotzdem eine zauberhafte Idee …

Warum eigentlich nicht? So wie es zahlreiche Bilderbücher zum Thema Schnuller- oder Windelentwöhnung und damit wohl auch einen Bedarf dafür gibt, wird für einige Familien auch das Thema „Abstillen eines Kleinkindes“ ein relevantes Buchthema sein.


Die Autorin Sandra Schiller, selbst Mutter von zwei Kindern, beschreibt in diesem Büchlein eine Abstillgeschichte, wie sie sie selbst erlebt hat. Auf den ersten Seiten sieht man in einem kleinen Rückblick, wie das Baby nach einer Hausgeburt im Gebärpool im Beisein der Familie und der Hebamme gestillt wird. Im Buch begleitet man dann einen zwei bis drei Jahre alten Jungen, der „Milchvampir“ genannt wird, durch seinen Alltag, in dem das Stillen noch eine große Rolle spielt. Er kann schon viel und isst auch alles, aber besteht immer wieder auf seine „Mamamilch“. Etwas irritiert hat mich, dass der Vater eines Tages anspricht, dass nun „Schluss mit dem Vampirtheater und der Mamamilch“ sei. Die Position der Mutter zum Abstillwunsch wird im Buch leider nicht so richtig deutlich. Es werden in teils etwas holpriger Reimform verschiedene Alltagsszenen dargestellt, in denen der kleine Junge immer wieder das Stillen einfordert. Andere Unternehmungen und auch Milchoptionen werden ihm angeboten – schön finde ich, dass hier auch pflanzliche Alternativen aufgezählt werden. Letztlich schafft es der kleine Milchvampir dann auch ohne Mamamilch, weil der Wunsch, genauso wie seine große Schwester bei den Großeltern zu übernachten, so stark ist. Ob er nach dem Großelternbesuch weiter stillen möchte und gestillt wird, bleibt allerdings offen.


Das Büchlein ist reichlich und bunt bebildert und spricht Kleinkinder dadurch sicherlich an. Auf den letzten drei Seiten wendet sich die Autorin nochmal an die stillende Mutter und zeigt Abstillmöglichkeiten auf, aber auch, dass es kein Patentrezept dafür gibt. Vielleicht hätte an der Stelle noch gut der Hinweis eingefügt werden können, dass Mütter bis zum Ende der Abstillphase Anspruch auf Beratung und Unterstützung durch eine Hebamme haben.


DHZ 2/2017

Verlag: GrünerSinn-Verlag
Produktart: Buch
Bundtyp: Hardcover
Format: 15,3 x 15,3 cm
Seiten: 28
Auflage: 1. Auflage 2016
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-946625-02-5
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