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Monika Bittl BergwehenMünchen 1811: Lucilie Vinzenz gehört zu den Hebammen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass bei einer Geburt Mutter und Kind häufig sterben. Ständig erweitert sie ihr Wissen, gibt es an die Frauen weiter und achtet streng auf Hygiene. Allerdings bringt sie damit Ärzte und Kirchenherren gegen sich auf. Was muss das Weib andere Weiber aufwiegeln gegen die gottgegebene Ordnung? Als man eine Intrige gegen sie spinnt, flieht sie in ihr Heimatdorf, an den Ort, der ihr Schutz gewährt. Die Rückkehr ist auch eine Reise in die Vergangenheit: Als junge Frau war sie schwanger geworden und wurde von ihrem Vater dafür grausam bestraft. Mit ihm, der ihr damals das Kind wegnahm, hat sie seither nie wieder ein Wort gewechselt. Ausgerechnet hier trifft sie auf einen Gleichgesinnten, den Dorfarzt Denaro. Sie verlieben sich ineinander – doch dann muss Lucilie erfahren, dass er auf schreckliche Weise mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist … 320 Seiten, 1. Auflage 2008 Hebammen-Rezension:Böses Omen oder Zeichen für Veränderung? Der Komet, der 1811 für mehrere Monate über Europa zu sehen war, galt Vielen als Unheilsbringer. Wie eine düstere Vorahnung „schwebt“ er über der Geschichte der Hebamme Lucilie Vinzenz, die Monika Bittl in „Bergwehen“ erzählt. Passend zur Schilderung des unheimlichen Him... mehr Christiane Saathoff |
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