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Im Rahmen der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Studie
"Interdisziplinäre und multiprofessionelle Beratung bei Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch" (§imb-pnd) an der Universität Köln entstand ein Dissertationsprojekt, das die Rolle der Hebammen in der Beratung schwangerer Frauen im Kontext von Pränataldiagnostik beleuchten soll. Ziel des wissenschaftlichen Projektes ist, die Etablierung interdisziplinärer und multiprofessioneller Beratung bei Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch zu begleiten und zu unterstützen. Hierzu sollen sowohl geeignete Praxismodelle und förderliche Faktoren für die Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben, als auch deren Umsetzungsprobleme identifiziert werden. Darauf aufbauend sollen Modelle für geeignete Kooperationsstrukturen in unterschiedlichen Versorgungskontexten entwickelt werden. Im Gegensatz zu psychosozialen Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden wurden die Hebammen bei der Normierung der multiprofessionellen Beratung durch den Gesetzgeber bei den Neuerungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) und Gendiagnostikgesetz (GenDG) nicht berücksichtigt. Die Dissertation will die Beratung durch Hebammen im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik genauer untersuchen, um mögliche Anknüpfungspunkte für eine Verbesserung der multiprofessionellen Zusammenarbeit bei der Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik zu identifizieren.
So können Hebammen ab Mitte November an der per Fragebogen durchgeführten Studie teilnehmen. Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt und die Fragebögen anonymisiert ausgewertet. Interessierte Hebammen erhalten auf Anfrage einen Fragebogen. Eine E-Mail mit der Postadresse ist an die Adresse forschungsstelle-ethik@uni-koeln.de; Betreff: "Studie Hebammen" zu richten. Weitergehende Informationen über das Projekt sowie Links zu weiteren Publikationen unter http://geschichteethik. uk-koeln.de/forschungsstelle-ethik/forschung- 1/a7imb-pnd
(Forschungsstelle Ethik des Instituts für Geschichte und Ethik in der Medizin an der Uniklinik Köln, 18.11. 2011; DHZ 12/2011)
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